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Onkologische ambulante Reha in Hamm

Neue Kraft finden. Vertrauen stärken. Zurück in den Alltag.

Kontakt

Professionelle Begleitung nach einer Krebserkrankung – wohnortnah, ganzheitlich und menschlich.

Eine Krebserkrankung verändert vieles. Oft liegt eine intensive Zeit mit Diagnostik, Operation, Chemotherapie, Bestrahlung oder weiteren Behandlungen hinter Ihnen. Körper, Geist und Seele haben viel geleistet. Vielleicht fühlen Sie sich erschöpft, weniger belastbar, unsicher oder fragen sich, wie der Weg zurück in den Alltag gelingen kann.

In der ambulanten onkologischen Rehabilitation in Hamm begleiten wir Sie dabei, neue Kraft aufzubauen, Beschwerden zu lindern und wieder mehr Sicherheit im täglichen Leben zu gewinnen. Dabei bleiben Sie in Ihrem vertrauten Umfeld und erhalten gleichzeitig eine strukturierte, medizinisch-therapeutische Rehabilitation in der reha bad hamm.

Unser Ziel ist es, Sie ganzheitlich zu unterstützen: körperlich, seelisch, sozial und mit Blick auf Ihre persönliche Lebenssituation.

Häufige Fragen

1. Was ist eine ambulante onkologische Rehabilitation?

Die ambulante onkologische Rehabilitation ist eine medizinisch-therapeutische Reha für Menschen nach oder während einer Krebserkrankung. Sie richtet sich an Patientinnen und Patienten, die nach Operation, Chemotherapie, Bestrahlung, Immuntherapie oder anderen onkologischen Behandlungen Unterstützung benötigen.

Die Reha findet tagsüber in unserem Rehazentrum statt. Nach den Therapien gehen Sie wieder nach Hause. So können Sie Ihre Rehabilitation mit Ihrem gewohnten Umfeld verbinden und die Fortschritte direkt in Ihren Alltag übertragen.

2. Für wen ist eine ambulante onkologische Reha geeignet?

Eine ambulante onkologische Reha eignet sich für Menschen mit bösartigen oder neoplastischen Erkrankungen, die körperlich und seelisch wieder stabiler werden möchten. Mögliche Indikationen dafür sind unter anderem Tumore der Brust und des weiblichen Genitalsystems, Tumore des Magen-Darm-Traktes inklusive Leber und Bauchspeicheldrüse, urogenitale Tumore wie Prostatakarzinom oder Blasenkarzinom, Tumore des Gehirns, der Haut, Sarkome, metastasierende Krebserkrankungen, Leukämien, Lymphome sowie den Zustand nach Blutstammzell- oder Knochenmarktransplantation.

Voraussetzung ist, dass Sie gesundheitlich in der Lage sind, regelmäßig an den Therapien teilzunehmen.

3. Welche Ziele verfolgt die onkologische Reha?

Die onkologische Rehabilitation soll Ihnen helfen, wieder mehr Kraft, Beweglichkeit, Belastbarkeit und Lebensqualität zu gewinnen. Je nach persönlicher Situation geht es darum, körperliche Fitness aufzubauen, Beschwerden zu lindern, Fatigue und Erschöpfung besser zu bewältigen, Sicherheit im Alltag zurückzugewinnen und die Rückkehr in soziale oder berufliche Aktivitäten zu unterstützen.

Gleichzeitig geht es auch um Krankheitsbewältigung. Eine Krebserkrankung betrifft nicht nur den Körper. Sie kann Ängste, Unsicherheit, Schlafprobleme, Anspannung oder Fragen zur Zukunft auslösen. Deshalb betrachten wir Sie nicht nur über Ihre Diagnose, sondern als ganzen Menschen.

4. Wie läuft eine ambulante onkologische Reha ab?

Zu Beginn erfolgt eine ärztliche und therapeutische Einschätzung. Gemeinsam wird geschaut, welche Beschwerden, Belastungen, Ziele und Ressourcen aktuell im Vordergrund stehen. Daraus entsteht ein individueller Reha-Plan.

Dieser kann verschiedene Bausteine enthalten, zum Beispiel ärztliche Betreuung, Physiotherapie, medizinische Trainingstherapie, Bewegungstherapie, Ergotherapie, psychologische oder psychoonkologische Unterstützung, Sozialberatung, Ernährungsberatung, Entspannungsverfahren und gesundheitsbezogene Schulungen.

Während der Reha wird regelmäßig überprüft, wie sich Ihre Belastbarkeit entwickelt und ob der Therapieplan angepasst werden sollte.

5. Was bedeutet Psychoonkologie?

Psychoonkologie unterstützt Menschen dabei, die seelischen und sozialen Belastungen einer Krebserkrankung besser zu bewältigen. Viele Patientinnen und Patienten erleben nach einer intensiven Krebstherapie nicht nur körperliche Erschöpfung, sondern auch innere Unruhe, Ängste, Schlafprobleme, Niedergeschlagenheit oder Unsicherheit im Umgang mit der Erkrankung.

In der reha bad hamm erhalten alle Rehabilitandinnen und Rehabilitanden ein psychoonkologisches Eingangsgespräch zur Diagnostik individueller Belastungen und Stärken. Je nach Bedarf können weiterführende Einzelgespräche vereinbart werden; auf Wunsch sind auch Gespräche gemeinsam mit Angehörigen möglich.

6. Welche psychoonkologischen Angebote gibt es?

Die psychoonkologische Begleitung kann dabei helfen, Selbsthilfe und Selbstfürsorge zu stärken, eigene Kraftquellen wiederzuentdecken, Anspannung zu reduzieren, Zukunftsängste zu mildern und die Kommunikation mit Partnern, Familie, Kolleginnen, Kollegen oder Ärztinnen und Ärzten zu erleichtern.

Dafür bieten wir Ihnen unter anderem Vorträge zur psychischen Gesundheit und Krankheitsbewältigung, ressourcenorientierte Gruppengespräche sowie Übungen zu selbstfürsorglichen Methoden wie Achtsamkeit und Imagination. Ergänzend bietet das psychologische Team Gruppen zu Entspannung, Schmerzbewältigung, Stressbewältigung und Raucherentwöhnung an.

7. Hilft die Reha auch bei Erschöpfung und Fatigue?

Ja. Viele Menschen fühlen sich nach einer Krebserkrankung oder Krebstherapie anhaltend erschöpft. Diese Erschöpfung kann körperlich, mental und emotional spürbar sein. In der onkologischen Reha geht es darum, Belastbarkeit behutsam wieder aufzubauen und den eigenen Körper besser einschätzen zu lernen.

Dabei ist die richtige Dosierung besonders wichtig. Bewegung, Training, Erholung und Selbstfürsorge werden so aufeinander abgestimmt, dass Sie Schritt für Schritt wieder mehr Vertrauen in Ihre Leistungsfähigkeit gewinnen können.

8. Wird auch die Rückkehr in Beruf und Alltag unterstützt?

Ja. Ein wichtiges Ziel der onkologischen Rehabilitation ist es, wieder aktiver am sozialen und beruflichen Leben teilnehmen zu können. Je nach persönlicher Situation können Belastbarkeit, Alltagstätigkeiten, berufliche Perspektiven, sozialrechtliche Fragen und weitere Unterstützungsangebote gemeinsam besprochen werden.

9. Wer übernimmt die Kosten für die ambulante onkologische Reha?

Die Kosten werden in der Regel von der Deutschen Rentenversicherung, der Krankenkasse oder einem anderen zuständigen Kostenträger übernommen. Voraussetzung ist ein entsprechender Antrag, eine Verordnung oder eine Genehmigung.

Nach einem Krankenhausaufenthalt unterstützt häufig der Sozialdienst der Klinik bei der Einleitung einer Anschlussrehabilitation. Wenn Sie nicht im Krankenhaus sind, sprechen Sie Ihre behandelnde Ärztin oder Ihren behandelnden Arzt auf eine onkologische Rehabilitation an.

10. Welche Vorteile hat eine ambulante onkologische Reha?

Der große Vorteil der ambulanten Reha ist die Nähe zum eigenen Leben. Sie bleiben in Ihrem gewohnten Umfeld, schlafen zu Hause und können das, was Sie in der Reha lernen, direkt im Alltag ausprobieren.

Gleichzeitig erhalten Sie eine strukturierte, professionelle und interdisziplinäre Begleitung. Gerade nach einer Krebserkrankung kann diese Verbindung aus medizinischer Rehabilitation, psychoonkologischer Unterstützung, Bewegung, Beratung und Alltagsnähe sehr wertvoll sein.

11. Gibt es einen Fahrdienst?

Der Fahrdienst muss medizinisch begründet werden und wird von dem behandelnden Arzt oder der behandelnden Ärztin in unserem Haus verordnet. Selbstfahrer erhalten, wenn Ihr Kostenträger eine Fahrtkostenerstattung vorsieht, Fahrtkosten. Die Auszahlung erfolgt an Ihrem letzten Rehabilitationstag im Rahmen des Entlassungsgesprächs.

Neue Kraft entsteht oft Schritt für Schritt. Wir begleiten Sie dabei.

Ich möchte eine onkologische ambulante Reha in der reha bad hamm machen. Was muss ich tun?

  1. Sie befinden sich im Krankenhaus oder in laufender Behandlung?
    Sprechen Sie den Sozialdienst der Klinik oder Ihre behandelnde Ärztin beziehungsweise Ihren behandelnden Arzt an. Dort kann geprüft werden, ob eine onkologische Rehabilitation oder Anschlussrehabilitation für Sie sinnvoll ist.
  2. Sie möchten eine medizinische Reha beantragen?
    Der Antrag wird beim zuständigen Kostenträger gestellt, zum Beispiel bei der Deutschen Rentenversicherung oder der Krankenkasse. Ihre behandelnden Ärztinnen und Ärzte können Sie bei der medizinischen Begründung unterstützen.
  3. Sie haben Fragen zur ambulanten onkologischen Reha in Hamm?
    Unsere Patientenaufnahme hilft Ihnen gerne weiter. Nutzen Sie das Formular für eine Rückrufbitte oder kontaktieren Sie uns direkt.
Anfragen
  • Herr A. Grote-Metke

    Leitender Arzt Onkologie, Facharzt für Innere Medizin

  • Frau U. Melchert

    Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe

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Wichtig

In der onkologischen ambulanten Reha geht es deshalb nicht nur um Training oder Therapie. Es geht um den ganzen Menschen: um körperliche Belastbarkeit, seelische Stabilisierung, den Umgang mit Veränderungen, soziale Teilhabe und die Frage, was Ihnen persönlich guttut.

Sie müssen diesen Weg nicht alleine gehen. Wir begleiten Sie fachlich, menschlich und mit Blick auf Ihre individuelle Situation.

Kümmern Sie sich um sich. Wir unterstützen Sie dabei.

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Fragen zur ambulanten onkologischen Reha?

Senden Sie eine Email an patientenaufnahme@reha-bad-hamm.de

Tel. 02381/97391-24 · Fax 02381/87115-19

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