Gut begleitet durch die Reha – Orientierung für Ihren Reha-Alltag
Eine Rehabilitation bringt oft viele Fragen mit sich. Wie läuft der erste Tag ab? Was erwartet mich in der Einrichtung? Und wie sieht der Alltag während der Maßnahme eigentlich aus? Gerade vor dem Beginn einer Reha ist es ganz normal, unsicher zu sein oder sich Gedanken über den Ablauf zu machen.
In der reha bad hamm erwartet Sie ein gut organisierter Tagesablauf mit festen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern und ausreichend Raum, um in Ruhe anzukommen. Schritt für Schritt lernen Sie die Einrichtung, die Abläufe und Ihr persönliches Therapieprogramm kennen. Dabei werden Sie nicht allein gelassen: Unser Team begleitet Sie aufmerksam, beantwortet Ihre Fragen und sorgt dafür, dass Sie sich wohl fühlen.
Jede Rehabilitation wird individuell auf Ihre gesundheitliche Situation, Ihre Beschwerden und Ihre persönlichen Ziele abgestimmt. Deshalb sieht auch kein Therapieplan genau wie der andere aus. Der folgende beispielhafte Reha-Tagesablauf soll Ihnen einen ersten Eindruck vermitteln und zeigen, wie Ihr Start in die ambulante Rehabilitation aussehen kann.
Beispielhafter Reha-Ablauf
Vor der Reha
Vor zwei Wochen erhielt Herr Muster die Nachricht von der reha bad hamm, dass seine ambulante Rehabilitationsmaßnahme bewilligt wurde. Herr Muster war sehr froh über die Zusage der ambulanten Rehabilitation, da er so in seinem gewohnten Umfeld, wohnortnah seinen Gesundheitszustand verbessern konnte.
Vor dem Beginn der Reha musste Herr Muster alle seine Erkrankung betreffenden Unterlagen von seinem Hausarzt und seinen Fachärzten besorgen. Die Krankenhausberichte, Röntgenbilder und Laborbefunde legte Herr Muster für seinen ersten Rehabilitationstag bereit.
Um sich mental auf die Reha vorzubereiten, konzentriert sich Herr Muster auf die positiven Veränderungen, welche die Reha für seine Gesundheit hat. Durch regelmäßiges Spazierengehen oder Dehnübungen bereitet sich Herr Muster körperlich auf die Reha vor. Dies hat er vorab seinem Gesundheitszustand entsprechend mit seinem Arzt abgeklärt.
Einige Tage vor dem Start der Reha bekam Herr Muster ein Einladungsschreiben mit dem Rehabilitationsvertrag, dem Aufnahmebogen der reha bad hamm, die Erklärung zum Entlassungsbericht und einer Checkliste zugesandt. Aus dem Einladungsschreiben konnte er entnehmen, an welchem Datum und zu welcher Uhrzeit er in der reha bad hamm erscheinen musste.
Anhand der Einladung wusste Herr Muster, welche Dinge er für den Start der Reha benötigte. Er packte für den ersten Tag…
- die Unterlagen vom Arzt (eventuell vorhandene Röntgen-, CT-, MRT-Bilder und Befunde in Papierform)
- den unterschriebenen Rehabilitationsvertrag
- den vollständigen Medikamentenplan
- den ausgefüllten Aufnahmebogen
- die Erklärung zum Entlassungsbericht (in Kopie und ohne Klammern)
- 10,00 € Pfand für die Check-In Karte
- 2,00 € Pfand für die Spinde
- Trinkflasche
Tag 1 in der Reha
Am ersten Tag meldete Herr Muster sich um 7.30 Uhr am Empfang der reha bad hamm und wurde zu einer Kollegin in der Patientenaufnahme weitergeleitet. Hier wurden alle mitgebrachten Unterlagen entgegengenommen und auf Vollständigkeit geprüft.
Herr Muster erhielt im Anschluss seine Terminalchipkarte, welche er in den folgenden Tagen zum Ausdruck seiner Terminpläne benötigte.
Im Anschluss an das Aufnahmegespräch nahm Herr Muster in der Cafeteria platz und wurde dort von einer Mitarbeiterin der Pflege zur anstehenden Blutdruck- und Gewichtsmessung abgeholt. Hier erhielt Herr Muster seinen Therapieplan, mit Angaben der Räumlichkeiten, für den ersten Tag, sodass er sich direkt in der Einrichtung orientieren konnte.
Danach fand die ärztliche Eingangsuntersuchung statt. Hier erfolgte ein ausführliches Anamnesegespräch und eine ausführliche Eingangsuntersuchung. Herr Muster konnte seine individuellen Therapieziele mit dem Arzt besprechen, sodass der Arzt ein individuelles Behandlungsprogramm verordnen konnte.
Zur anschießenden Begrüßungsrunde traf sich Herr Muster mit allen neu beginnenden Patienten und der Sozialarbeiterin im Begrüßungsraum.
Die Sozialarbeiterin erläuterte alle notwendigen organisatorischen Dinge, wie zum Beispiel das Wegeleitsystem und der Aufbau der Einrichtung, die Therapiezeiten, das tägliche Einchecken mit der Chipkarte und die Nutzung der Spinde.
Jetzt hatte Herr Muster die Gelegenheit seinen Speiseplan für das Mittagsgericht der laufenden Woche auszufüllen.
Nach der Begrüßungsrunde erwartete Herrn Muster ein leckeres Frühstücksbuffet in der Cafeteria. In dieser Pause konnte Herr Muster die gewonnen Eindrücke auf sich wirken lassen und erste Kontakte mit anderen Patienten knüpfen.
Nach dem Frühstück ging Herr Muster gemeinsam mit den anderen Patienten in den Begrüßungsraum und wurde dort vom ärztlichen Leiter der Einrichtung offiziell begrüßt.
Der sich anschließende Termin zur Hilfsmittelversorgung gab Herr Muster einen gesamten Überblick über die Möglichkeiten und Notwendigkeiten der Hilfsmittel. Herr Muster sprach mit der Ergotherapeutin darüber, welche Hilfsmittel für ihn persönlich erforderlich sind.
Im letzten Termin, der Rückenschule, erlernt Herr Muster wichtige Inhalte zum Thema rückengerechtes Verhalten im Alltag.
Zum Ende des Therapietags kann Herr Muster mit Hilfe seiner Chipkarte am Terminal im ersten OG seinen Terminplan für den kommenden Tag einsehen.
Zuhause packt Herr Muster seine Tasche für den nächsten Tag…
- Kleidung (Sportkleidung, feste Schuhe und Jacke für das Outdoortraining, Schuhe für den Innenbereich, Badeschlappen, Badebekleidung)
- Schuhe für den Innenbereich
- 2 große Badehandtücher
- Duschgel
- Trinkflasche
- 2€ Pfand für die Spinde
- bei Bedarf Sehhilfe für die theoretischen Unterrichtseinheiten
Tag 2 in der Reha
Der zweite Tag beginnt bei Herrn Muster um 9.00 Uhr. Herr Muster loggt sich mit seiner Chipkarte am Terminal im Empfangsbereich ein und druckt seinen Therapieplan für den heutigen Tag aus.
In der Umkleide zieht sich Herr Muster seine Sportbekleidung an und verschließt seine persönlichen Gegenstände im Spind, welcher mit einem 2€ Stück verschlossen werden kann.
Herr Muster nimmt sein Handtuch und meldet sich bei einem Mitarbeiter auf der Trainingsfläche zur Krankengymnastik am Gerät. Hier wird Herrn Muster anhand seiner Diagnosen und Beschwerden ein passender Trainingsplan erstellt und die Therapeutin weist Herrn Muster in die Benutzung der Geräte ein.
Im Anschluss hat Herr Muster einen Termin zur Sozialberatung. Hier werden alle seine offenen Fragen rund um das Thema seiner beruflichen Situation geklärt. Herr Muster vereinbart einen Folgetermin für die kommende Woche, um Unterstützung bei seinem Antrag zum Übergangsgeld zu erhalten.
In der anschließenden Übungsgruppe erlernt Herr Muster verschiede Übungen mit einem Terraband, welche er auch für zu Hause übernehmen kann.
Der erste Teil des Tages ist geschafft, nun kann Herr Muster sein Mittagessen in der Cafeteria genießen.
Nach der Erholungspause hat Herr Muster seinen ersten Termin bei der Krankengymnastik. Der Physiotherapeut befragt Herrn Muster ausführlich zu seinen Beschwerden und kann so mit einer individuell passenden Behandlung beginnen.
Im Anschluss an die Krankengymnastik kann sich Herr Muster in der Wärmetherapie von den Übungen entspannen.
Weitere Tage in der Reha
Ab jetzt erhält Herr Muster jeden Tag einen individuell erstellten Therapieplan, welchen sich Herr Muster an jedem Morgen ausdrucken kann.
Dieser Plan wird im Therapieverlauf nach Rückmeldung des Patienten und im Rahmen der Zwischenuntersuchung beim Arzt angepasst, um die Therapieziele zu erreichen.
Der Therapieplan von Herr Muster bietet eine gute Abwechslung zwischen aktiven und passiven Therapien. Die Therapien werden nach Anordnung des Arztes und Rücksprache mit Herrn Muster individuell ausgewählt. Zu den Therapien gehören zum Beispiel Wärmetherapie, Ernährungsberatung, Massagen oder Gangschulung.
Abschluss in der Reha
Zum Ende der Rehabilitaionsmaßnahme findet die Abschlussuntersuchung beim Arzt statt, um zu überprüfen inwieweit Herr Muster seine Therapieziele erreichen konnte.
Zudem kann Herr Muster in einem ausführlichen Gespräch alle offen gebliebenen Fragen besprechen.
Zum Abschluss erhält Herr Muster einen Termin in der Verwaltung, um seine Chipkarte abzugeben und sich gegebenenfalls seine Fahrtkosten auszahlen zu lassen. Herr Muster erhält einen vorläufigen Entlassungsbericht für seinen behandelnden Arzt.
Herr Muster ist mit seinem Aufenthalt und seinen Anwendungen in der reha bad hamm sehr zufrieden. Die in der Reha erlernten Strategien und Maßnahmen kann er optimal Zuhause anwenden – somit war die Reha für Herrn Muster ein guter Erfolg.
Wir helfen Ihnen dabei, Schritt für Schritt Ihren Weg zu finden.
Wichtig
Gerade zu Beginn ist es völlig normal, Fragen zu haben oder dem Kommenden mit etwas Unsicherheit zu begegnen. Unser Team wird Sie vom ersten Tag an Schritt für Schritt begleiten. In der reha bad hamm geht es darum, Sie auf diesem Weg fachlich und menschlich zu begleiten. Ihre Beschwerden, Ihre Fragen und Ihre Ziele werden ernst genommen.
Ärztliche Untersuchungen, therapeutische Anwendungen und persönliche Beratung greifen sinnvoll ineinander – in Ihrem Tempo und mit Blick auf das, was für Sie wirklich wichtig ist.
Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Gesundheit. Wir begleiten Sie dabei – aufmerksam, verständlich und mit dem Ziel, dass Sie sich aufgehoben fühlen.